Polyneuropathie

Liebe Patienten,

in der Zeit vom 13.07.2026 bis 29.07.2026 ist die Praxis wegen Urlaub geschlossen.

In dringenden Fällen übernimmt die "Neuropraxis", Bölschestr. 120 in 12587 Berlin die Vertretung.
(Achtung es gibt keinen Fahrstuhl im Haus)
Telefon: 030-6419 7583

Am 30. und 31.Juli ist unsere Praxis für Terminvergaben und Wiederholungsrezepte zu den normalen
Sprechzeiten wieder geöffnet.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Praxisteam

Sprechstunden

Montag 8:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag 11:30 bis 18:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 8:00 bis 15:00 Uhr
Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr

Kontakt

030 563 36 31

030 992 86 197

Bölschestraße 35, 12587 Berlin-Friedrichshagen

Polyneuropathie

Polyneuropathie ist ein beschreibender unspezifischer Begriff und heißt übersetzt „viele kranke Nerven“. Gemeint sind Funktionsstörungen der „langen“ Nerven, die zu Beschwerden an den Füßen und seltener an den Fingern führen.

Ursache

  • In Deutschland sind die häufigsten Ursachen die Zuckerkrankheit und ein regelmäßiger Alkoholkonsum.
  • Des Weiteren können die Beschwerden nach einer Chemotherapie, nach Infektionen (z.B. Campylopacter, Influenza-Impfung oder -Infektion), im Rahmen einer Krebserkrankung (paraneoplastisch), durch Vitaminmangel oder bei Vergiftungen (Blei) auftreten.

Symptome

Je nachdem, ob muskel-versorgende Nervenfasern oder Nervenfasern, die die Gefühlswahrnehmung registrieren, betroffen sind, können Patienten Gefühlsstörungen oder / und Lähmungen entwickeln. Oft verspüren die Patienten ein „Ameisenlaufen an den Füßen“ oder brennende Schmerzen und Taubheitsgefühle.

Diagnose einer Polyneuropathie

Der Neurologe kann durch eine genaue Anamnese, durch die klinische und die elektrophysiologische Untersuchung (Nervenleitgeschwindigkeit) die Ursache relativ sicher einordnen.

Therapie

Um das Fortschreiten zu verhindern bzw. die „Reparatur“ der Nerven zu ermöglichen, steht die Ursachenbekämpfung im Vordergrund.

Sollten es sich um schmerzhafte bzw. alltagsrelevante Gefühlsstörungen handeln, werden Medikamente aus der Epilepsie (Gabapentin, Pregabalin, Lamotrigin ect.) verabreicht; herkömmliche Medikamente gegen Schmerzen helfen meist nicht.